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Grenzwertabweichung im Wasserwerk Schwarze Pumpe (LEAG) betrifft ebenfalls WZV Kunden

14.05.2019

Gesundheitsamt erteilt Zulassung über Grenzwertabweichung / Trinkwasser kann ohne Einschränkungen verwendet werden

Die Stadtwerke Weißwasser GmbH wurde von der LEAG informiert, dass es eine Grenzwertüberschreitung für den Parameter Epichlorhydrin im Trinkwasser gab. Das Gesundheitsamt des Landkreises Spree-Neiße hat im Rahmen der behördlichen Trinkwasserüberwachung im Wasserwerk Schwarze Pumpe der LEAG eine Abweichung vom Grenzwert der Trinkwasserverordnung für diesen Parameter zugelassen. Die Zulassung ist befristet bis zum 31.10.2019. Die Abweichung führt nach den Leitlinien des Umweltbundesamtes zum Vollzug der Trinkwasserverordnung zu keiner Gefährdung der Gesundheit der Verbraucher.

Die Lausitz Energie Bergbau AG arbeitet mit Nachdruck an der Aufklärung der Situation. „Unabhängig davon darf das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Schwarze Pumpe auch in der Zwischenzeit ohne Einschränkungen wie gewohnt verwendet werden, auch zum Trinken, Kochen und zur Zubereitung von Speisen und Getränken", erklärt Thomas Koch, Leiter Wasserversorgung bei LEAG.

Die Wasserlieferung aus dem Wasserwerk Schwarze Pumpe erfolgt durch die Stadtwerke Weißwasser GmbH an die Stadt Weißwasser und an die Kunden des WZV Mittlere Neiße-Schöps mit den Gemeinden  Schleife, Groß Düben, Gablenz, Weißkeißel, Krauschwitz und Spreetal.

Die Stadtwerke Weißwasser GmbH steht im engen Austausch mit den zuständigen Gesundheitsämtern sowie der LEAG und wird bei Neuigkeiten auf der SWW Homepage informieren.

Trinkwasserleitung Boxberg – Weißwasser in Betrieb genommen

20.03.2018

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die neue Trinkwasserleitung von Boxberg/O.L. nach Weißwasser/O.L. in Betrieb genommen wurde, denn hiermit ist der erste wichtige Bauabschnitt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung in unserer Region realisiert.

Die Neustrukturierung der Trinkwasserversorgung im Gebiet des WZV „Mittlere Neiße – Schöps“ sowie der Stadt Weißwasser beschäftigt die kommunalen Aufgabenträger – und den WZV „Mittlere Neiße – Schöps“ sowie die Große Kreisstadt Weißwasser/O.L. sowie Ihren Dienstleister – die Stadtwerke Weißwasser GmbH schon seit vielen Jahren.

Schon seit dem Jahr 2001  beschäftigt uns das Thema der bergbaulichen Beeinflussung  der Wasserfassung Bärwalde in Zusammenhang mit Grundwasserwiederanstieg. Auch schon seit 2007 wissen wir, dass die Trinkwasserversorgung aus dem Wasserwerk Schwarze Pumpe nicht mehr langfristig zur Verfügung steht. In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam mit der LMBV, Vattenfall (LEAG),  dem SMUL, der Landesdirektion, dem Landkreis Görlitz, der Stadt Weißwasser und den Stadtwerken Weißwasser viele Untersuchungen zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Neustrukturierung der Trinkwasserversorgung durchgeführt.

Wir erinnern uns daran, dass die Beratungen und Abstimmungen hierzu nicht immer einfach waren und es auch eine sehr lange Zeit gebraucht hat, um den jetzt eingeschlagenen gemeinsamen Weg zu finden. Ein erster Meilenstein dabei war der Abschluss der Vereinbarung zur Kostenbeteiligung von Vattenfall am Bau der Trinkwasserleitung von Boxberg nach Weißwasser in Höhe von 5 Millionen Euro. Ein zweiter wichtiger Meilenstein war die Festlegung der Vorzugsvarianten für eine langfristige wirtschaftliche und bergbauunabhängige Trinkwasserversorgung – die neue Wasserfassung am Bärwalder See oder die Fernwasserversorgung aus dem Wasserwerk Sdier. Wir hoffen natürlich, dass die ortsnahe Wasserfassung realisiert werden kann. Die hydrogeologischen Untersuchungen hierzu werden derzeit durchgeführt, so dass in diesen Jahres voraussichtlich endlich Sicherheit bezüglich der Versorgungsvariante festgestellt werden kann.

In diesem Zusammenhang bedankt sich der WZV bei allen Beteiligten für die Unterstützung und konstruktive Zusammenarbeit bedanken und hoffen in diesem Sinne auch weiter darauf, so dass die Bürger unserer Städte und Gemeinden nicht mit finanziellen Mehrbelastungen aufgrund der Neustrukturierung der Trinkwasserversorgung konfrontiert werden.

Information zur Neufestsetzung der Schmutzwassergebühren

20.03.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

der WZV „Mittlere Neiße – Schöps“ hat am 01.03.2018 in der 73. Verbandsversammlung die Änderung der Schmutzwassergebühren beschlossen.
Die zugrundeliegende Gebührenkalkulation umfasst die Betriebskostenabrechnung der Jahre 2014 bis 2016 sowie die Aufwandskalkulation für den Zeitraum 2018 bis 2021.
Trotz stabiler Erlöse und optimierten Betriebsaufwendungen ist der WZV aufgrund der Gesetzeslage veranlasst die Schmutzwassergebühren für die Entsorgungsräume Boxberg und Krauschwitz zu erhöhen.
Hintergrund dieser Erhöhung ist die Feststellung im Rahmen der überörtlichen Prüfung des WZV „Mittlere Neiße – Schöps“ durch das Staatliche Rechnungsprüfungsamt Löbau. Hierbei wurde festgestellt, dass der WZV die von den Grundstückseigentümern eingenommenen Schmutzwasserbeiträge (einmalige Beitrag in Abhängigkeit von der Bebaubarkeit und Grundstücksgröße in Euro/m² Nutzungsfläche) im Rahmen der Gebührenkalkulation noch aufwandsmindernd in Ansatz bringt. Dies ist jedoch seit 2014 nicht mehr zulässig.
Die Schmutzwassergebührenkalkulation wurde den Gemeinderäten vorgestellt. Dabei wurden die Ergebnisse mit und ohne Gesetzesänderung je Entsorgungsgebiet vorgestellt und besprochen.
Da sich die Gebührensätze im Verbandsgebiet dadurch auch auf ein einheitliches Niveau angeglichen haben, hat die Verbandsversammlung für alle Entsorgungsräume des WZV „Mittlere Neiße – Schöps“ einheitliche Gebührensätze beschlossen:

Die Einleitungsgebühr für Abwasser, das in öffentliche Kanäle eingeleitet und durch ein Klärwerk gereinigt wird beträgt 2,95 Euro/m³.

Neben der Einleitungsgebühr nach Abs. 1 wird für baulich genutzte und an die zentralen Abwasserbeseitigungsanlagen angeschlossene Grundstücke eine Grundgebühr erhoben.

Die Grundgebühr beträgt
•    für eine Wohnung, einen Garten, ein privat genutztes Grundstück mit Freizeitnutzung 6,00 Euro / Monat
•    für Grundstücke mit gewerblicher (außer Wohnungsvermietung), öffentlicher oder ähnlicher Nutzung gestaffelt nach Trinkwasserzählergröße des Hausanschlusses an die öffentliche Wasserentsorgung für
Qn 2,5 - 6,00 €/Monat, Qn 6 - 40,00 €/Monat, Qn 10 - 80,00 €/Monat, DN 80 - 200,00 €/Monat

Dadurch ergibt sich eine Mehrbelastung (Bsp.: 1 Wohneinheit mit 120 m³/Jahr) beträgt in Krauschwitz 4,50 Euro/Monat und im Entsorgungsraum Boxberg von 5,50 Euro/Monat.
In den Entsorgungsräumen Klitten, Gablenz und Spreetal wurden keine Beträge erhoben, so dass die Gesetzesänderung hier keinen Einfluss auf die Kalkulation hat. Hier ergeben sich leichte Entlastungen.


Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Mönch
Verbandsvorsitzender

Der Wasserzweckverband „Mittlere Neiße – Schöps“ informiert

02.01.2018

Auftrag für Mobile Entsorgung neu vergeben

Die  Abfuhr und Entsorgung dezentral gesammelter Fäkalwässer aus abflusslosen Sammelgruben und Fäkalschlämme aus Kleinkläranlagen wird ab dem 01.01.2018 durch die Stadtwerke Weißwasser GmbH realisiert.

Grundstückseigentümer müssen eigenständig mit der Stadtwerke Weißwasser GmbH die erforderlichen Leistungen (Termine und Abfuhrmengen) abstimmen.
Eigentümer von abflusslosen Sammelgruben können jedoch auch individuelle Tourenpläne bzw. Daueraufträge vereinbaren.

Für alle Fragen rund um die dezentrale Schmutzwasserbeseitigung stehen Ihnen bei der Stadtwerke Weißwasser GmbH folgende Mitarbeiter gern zur Verfügung

Ansprechpartner sind:
Stadtwerke Weißwasser GmbH
Frau Hubatsch und Frau Mücke
Straße des Friedens 13 -19
02943 Weißwasser/O.L.

Telefon 03576-266 200 oder
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Telefon-Nr. bei Havarie: 03576-266 100

Aktuelle Entwicklungen zur zukünftigen Trinkwasserversorgung Weißwassers und der Region

Uferfiltratfassung östlich des Bärwalder Sees als alternative Variante möglich

Für die künftige Trinkwasserversorgung der Stadt Weißwasser und weiterer Orte des Wasserzweckverbandes Mittlere Neiße-Schöps (WZV) gibt es möglicherweise eine neue, kostengünstigere Lösung. Als Alternative für die bisher vorgesehene Fernwasserleitung von Sdier (Ortsteil von Großdubrau, Landkreis Bautzen) über mehr als 20 Kilometer in das zu versorgende Gebiet wird jetzt eine Versorgung aus Uferfiltrat aus dem Bärwalder See verfolgt.

Diese Variante war auf Vorschlag des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft geprüft worden. „Wir konnten diese Variante vorschlagen, weil sich die Beschaffenheit des Bärwalder Sees und des umliegenden Grundwassers deutlich besser entwickelt hat als zunächst erwartet. Gegenüber einer Versorgung über die Trinkwasserfernleitung von Sdier  nach Weißwasser werden sich die nötigen Investitions- und Betriebskosten deutlich verringern“, so Umweltstaatssekretär Herbert Wolff.

Die grundsätzliche Machbarkeit dieser Variante der Trinkwasserversorgung wurde vom Grundwasser-Consulting-Institut Dresden (GFI) in einer Studie untersucht. Wie Prof. Dr. Ludwig Luckner  vom GFI sagte, sei eine Versorgung der Stadt Weißwasser und der umliegenden Gemeinden mit Trinkwasser dauerhaft durch die neue Uferfiltrat-Fassung Bärwalde-Ost möglich. Die Seewasserbeschaffenheit sei bestens zur Uferfiltrat-Gewinnung geeignet, es lägen keine weiteren Ausschluss-Kriterien für diese Variante vor. Diese Fassung ist gut verträglich mit touristischen und naturschutzrechtlichen Belangen.

Modellrechnungen zur derzeit vorhandenen Wasserfassung Bärwalde-West haben ergeben, dass zwar mindestens bis zum Jahr 2026 ausreichend sulfatarmes Rohwasser gewonnen werden kann. Danach kann dieses Wasser wegen steigender Sulfatbelastung aber voraussichtlich nicht mehr genutzt werden. Die verbleibende Zeit ist jedoch ausreichend für die Aufgabenträger, um die Trinkwasserversorgung aus Uferfiltrat oder aus Sdier umzusetzen.

Festgelegt wurde, dass zur Überwachung des Zustroms sulfathaltigen Grundwassers aus der Bergbaukippe in Richtung der Wasserfassung Bärwalde-West zwei Vorwarnpegel durch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) errichtet werden sollen. Die Finanzierung dafür ist gesichert. Zudem werden die beiden Aufgabenträger die bestehenden Optionen „Wasserversorgung durch Uferfiltratfassung“ und „Wasserversorgung über Fernwasserleitung Sdier“ im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit der erforderlichen Investitionen sowie der zu erwartenden laufende Aufwendungen erneut vergleichen, sobald genauere Planungsdaten vorliegen.

Download: Pressemitteilung des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft vom 18.07.2016