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Der Wasserzweckverband „Mittlere Neiße – Schöps“ informiert

02.01.2018

Auftrag für Mobile Entsorgung neu vergeben

Die  Abfuhr und Entsorgung dezentral gesammelter Fäkalwässer aus abflusslosen Sammelgruben und Fäkalschlämme aus Kleinkläranlagen wird ab dem 01.01.2018 durch die Stadtwerke Weißwasser GmbH realisiert.

Grundstückseigentümer müssen eigenständig mit der Stadtwerke Weißwasser GmbH die erforderlichen Leistungen (Termine und Abfuhrmengen) abstimmen.
Eigentümer von abflusslosen Sammelgruben können jedoch auch individuelle Tourenpläne bzw. Daueraufträge vereinbaren.

Für alle Fragen rund um die dezentrale Schmutzwasserbeseitigung stehen Ihnen bei der Stadtwerke Weißwasser GmbH folgende Mitarbeiter gern zur Verfügung

Ansprechpartner sind:
Stadtwerke Weißwasser GmbH
Frau Hubatsch und Frau Mücke
Straße des Friedens 13 -19
02943 Weißwasser/O.L.

Telefon 03576-266 200 oder
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Telefon-Nr. bei Havarie: 03576-266 100

Aktuelle Entwicklungen zur zukünftigen Trinkwasserversorgung Weißwassers und der Region

Uferfiltratfassung östlich des Bärwalder Sees als alternative Variante möglich

Für die künftige Trinkwasserversorgung der Stadt Weißwasser und weiterer Orte des Wasserzweckverbandes Mittlere Neiße-Schöps (WZV) gibt es möglicherweise eine neue, kostengünstigere Lösung. Als Alternative für die bisher vorgesehene Fernwasserleitung von Sdier (Ortsteil von Großdubrau, Landkreis Bautzen) über mehr als 20 Kilometer in das zu versorgende Gebiet wird jetzt eine Versorgung aus Uferfiltrat aus dem Bärwalder See verfolgt.

Diese Variante war auf Vorschlag des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft geprüft worden. „Wir konnten diese Variante vorschlagen, weil sich die Beschaffenheit des Bärwalder Sees und des umliegenden Grundwassers deutlich besser entwickelt hat als zunächst erwartet. Gegenüber einer Versorgung über die Trinkwasserfernleitung von Sdier  nach Weißwasser werden sich die nötigen Investitions- und Betriebskosten deutlich verringern“, so Umweltstaatssekretär Herbert Wolff.

Die grundsätzliche Machbarkeit dieser Variante der Trinkwasserversorgung wurde vom Grundwasser-Consulting-Institut Dresden (GFI) in einer Studie untersucht. Wie Prof. Dr. Ludwig Luckner  vom GFI sagte, sei eine Versorgung der Stadt Weißwasser und der umliegenden Gemeinden mit Trinkwasser dauerhaft durch die neue Uferfiltrat-Fassung Bärwalde-Ost möglich. Die Seewasserbeschaffenheit sei bestens zur Uferfiltrat-Gewinnung geeignet, es lägen keine weiteren Ausschluss-Kriterien für diese Variante vor. Diese Fassung ist gut verträglich mit touristischen und naturschutzrechtlichen Belangen.

Modellrechnungen zur derzeit vorhandenen Wasserfassung Bärwalde-West haben ergeben, dass zwar mindestens bis zum Jahr 2026 ausreichend sulfatarmes Rohwasser gewonnen werden kann. Danach kann dieses Wasser wegen steigender Sulfatbelastung aber voraussichtlich nicht mehr genutzt werden. Die verbleibende Zeit ist jedoch ausreichend für die Aufgabenträger, um die Trinkwasserversorgung aus Uferfiltrat oder aus Sdier umzusetzen.

Festgelegt wurde, dass zur Überwachung des Zustroms sulfathaltigen Grundwassers aus der Bergbaukippe in Richtung der Wasserfassung Bärwalde-West zwei Vorwarnpegel durch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) errichtet werden sollen. Die Finanzierung dafür ist gesichert. Zudem werden die beiden Aufgabenträger die bestehenden Optionen „Wasserversorgung durch Uferfiltratfassung“ und „Wasserversorgung über Fernwasserleitung Sdier“ im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit der erforderlichen Investitionen sowie der zu erwartenden laufende Aufwendungen erneut vergleichen, sobald genauere Planungsdaten vorliegen.

Download: Pressemitteilung des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft vom 18.07.2016

Geschäftsführerstelle des Wasserzweckverbandes „Mittlere Neiße – Schöps“ wieder besetzt

Petra Brünner übernimmt Geschäftsführung des Wasserzweckverbandes „Mittlere Neiße – Schöps“

Petra Brünner, Geschäftsführerin der Stadtwerke Weißwasser GmbH (SWW), ist seit Ende Dezember 2016 als Geschäftsführerin des Wasserzweckverbands „Mittlere Neiße-Schöps“ (WZV) eingesetzt. Der WZV hat damit erstmals seit 1995 die Geschäftsführerstelle wieder neu besetzt. Hauptaufgabe der neuen Geschäftsführerin ist die langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung Weißwassers und der acht umliegenden Gemeinden des WZV.

Auf die  Geschäftsführerin des WZV warten umfangreiche Aufgaben, die ihre volle Aufmerksamkeit erfordern. Die Ausübung beider Geschäftsführerposten mit vollem Engagement und im Hinblick der zu bewältigenden Aufgaben wäre nicht möglich gewesen. Daher wird Petra Brünner in den kommenden Wochen die Geschäftsführung bei den SWW niederlegen. Aktuell und bis zur Klärung der Nachfolge, ist sie weiterhin Geschäftsführerin bei SWW. Im Sinne der Stadtwerke wird Petra Brünner im Unternehmen bleiben und zukünftig auch die kommunale Vertriebsverantwortung übernehmen.

Mit Petra Brünner erhält der WZV eine sehr erfahrene Geschäftsführerin mit hoher Fachkompetenz. Seit mehr als 20 Jahren ist Petra Brünner bei SWW tätig, davon die letzten acht Jahre als Geschäftsführerin und Verantwortliche für die technischen Belange bei den Stadtwerken.

Auftrag für Mobile Entsorgung neu vergeben

Es wurden die Leistungen zur Abfuhr und Entsorgung dezentral gesammelter Fäkalwässer und Fäkalschlämme im Gebiet des Wasserzweckverbandes „Mittlere Neiße-Schöps für den Leistungszeitraum 2015 bis 2017 neu ausgeschrieben.  Zum 01.01.2015 hat die Firma Umweltdienste Waldhufen für 3 Jahre den Auftrag zur Abfuhr und Entsorgung in allen Gemeinden des WZV erhalten.

Ab diesem Jahr wird die Abfuhr nicht mehr durch einen Tourenplan geregelt.

Die Leistungsdurchführung erfolgt somit ab sofort grundsätzlich nach Einzelaufträgen bei Bedarf und/oder Kundenanfrage.

Grundstückseigentümer müssen somit eigenständig mit dem Abfuhrunternehmen die erforderlichen Leistungen (Termine und Abfuhrmengen) abstimmen.

Eigentümern von abflusslosen Sammelgruben können jedoch weiterhin individuelle Tourenpläne bzw. Daueraufträge vereinbaren.

 

Umweltdienst Waldhufen

Ullersdorfer Weg 13

02609 Waldhufen

OT Jänkendorf Telefonnummer : 03588 222770

Die Abfuhr bei biologischen Kleinkläranlagen richtet sich nach den Messungen der Schlammspiegelhöhe im Rahmen der Wartung. Den Wartungsberichten können Sie entnehmen, ob eine Notwendigkeit besteht sowie die erforderlichen Abfuhrmengen.

Es ist vertraglich festgeschrieben, dass zwischen dem schriftlichen, telefonischen oder fernschriftlichen Auftragseingang/Anforderung durch den Grundstückseigentümer/Kunden und der Abfuhr maximal drei Werktage liegen dürfen. Als Werktage gelten nicht Samstage und Sonntage sowie gesetzliche Feiertage.