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Der WZV seit 1995

Seit dem 1. Januar 1995 hat die Stadtwerke Weißwasser GmbH (im Folgenden SWW genannt) sämtliche Anlagen des WZV gepachtet, die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung übernommen und auch die beim WZV zu diesem Zeitpunkt verbliebenen 30 Mitarbeiter. Verbunden mit dem Pachtvertrag waren der Wegebenutzungsvertrag und das Investitionsschutzabkommen. Im Pachtvertrag wurde das Anlagevermögen dem Betreiber zur Verfügung gestellt, wobei das Eigentum an den zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Anlagen und Netzen beim WZV verblieb. Durch die Zusammenarbeit mit der SWW können die Mitgliedsgemeinden des WZV jederzeit auf einen kompetenten Partner in der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung zurückgreifen.

 

 

Die Versorgung mit Trinkwasser erfolgt auf der Grundlage der Trinkwassersatzung des WZV und bedient sich zur Erfüllung der Aufgaben der SWW. Die SWW führt die Trinkwasserversorgung in eigenem Namen und auf eigene Rechnung aus, was bedeutet, dass die Bürger hierzu privatrechtliche Abrechnungen von der SWW erhalten. Der WZV hat jedoch die Rahmenbedingungen in der Trinkwasserversorgungssatzung festgelegt und ist somit weiterhin der Träger der hoheitlichen Aufgabe. Insgesamt werden im Versorgungsgebiet des WZV etwa 18.600 Einwohner sowie die Gewerbe- und Industriebetriebe versorgt, was einer Trinkwassermenge von rund 1.050.000 Kubikmeter entspricht. Die technische Betriebsführung der Anlagen umfasst das Trinkwassernetz mit einer Gesamtlänge von zirka 283 Kilometer, die Wasserwerke Boxberg und Pechern sowie fünf Druckerhöhungsstationen.

Die Abwasserentsorgung im Verbandsgebiet erfolgt entsprechend den beschlossenen Satzungen. Hierbei handelt es sich einerseits um die mobile Entsorgung von Kleinkläranlagen und abflusslosen Sammelgruben sowie um die zentrale Abwasserbeseitigung. Die Entsorgung von Regenwasser liegt nicht im Aufgabenbereich des WZV. Im Laufe eines Jahres werden rund 13.000 Kubikmeter mobil mittels Saugfahrzeugen entsorgt sowie rund 175.000 Kubikmeter zentral über Kanalisationen den Kläranlagen zugeführt und dort gereinigt. Insgesamt betreibt der WZV zwei Kläranlagen in Boxberg und Gablenz sowie zehn Pumpwerke.

Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit als auch zur Qualitätssicherung werden die erforderlichen Reparatur- und Wartungsarbeiten als auch die planmäßig vorgesehenen Investitionen gemäß den allgemein anerkannten Regeln der Technik durch die SWW realisiert. Eingetretene Störungen in den Ver- und Entsorgungssystemen werden kurzfristig und mit hohem Niveau beseitigt.
Der WZV beschließt für jedes Geschäftsjahr einen Investitionsplan für die Erneuerung und Erweiterung der Netze und Anlagen. Schwerpunkte sind dabei die Erneuerung von Trinkwasserzuführungsleitungen, das Auswechseln von Asbestzementleitungen aus den 1980er Jahren und die Erneuerung von Steuerungsanlagen in den beiden Wasserwerken.
Die Zusammenarbeit zwischen dem WZV und den SWW, welche neben der technischen auch die kaufmännische Betriebsführung übernommen haben, gestaltet sich sehr konstruktiv. Alle in den Verbandsversammlungen getroffenen Entscheidungen werden von der SWW vorbereitet und realisiert.

 

Zeitschiene WZV/SWW seit 1995

1. Januar 1995

Inkrafttreten des Pachtvertrages

15. Februar 1995

Inbetriebnahme des 4. Brunnens der Wasserfassung Bärwalde für die Rohwasserbereitstellung für das Wasserwerk Boxberg, (1. Brunnen im März 1991; 2. Brunnen im Januar 1993; 3. Brunnen im April 1993)

11. November 1996

Außerbetriebnahme des Wasserwerkes Groß Düben und damit Anbindung der Trinkwasserversorgung an das Versorgungsnetz Schleife

13. Dezember 1996

Übernahme der Kläranlage Gablenz, Südweg

23. Mai 1997

Außerbetriebnahme des Wasserwerkes Weißkeißel und damit Anbindung der Trinkwasserversorgung an das Versorgungsnetz Weißwasser

23. Juni 1999

Inbetriebnahme der Kläranlage Boxberg

8. Dezember 2000

Außerbetriebnahme der Containerkläranlage Krauschwitz und damit Beginn der Abwasserüberleitung von Krauschwitz nach Weißwasser

15. April 2003

Inbetriebnahme des Brunnens in der Wasserfassung des Wasserwerkes Pechern

2. September 2005

Nach der Sicherheitsneugründung des WZV erfolgt der trinkwasserseitige Beitritt des Ortsteiles Bärwalde der Gemeinde Boxberg sowie der Gemeinde Uhyst/Spree mit den Ortsteilen Drehna, Mönau und Rauden zum WSV

1. April 2006

Auch für die Gemeinde Spreetal ist nun der Weg frei für den Beitritt in den WZV. Es erfolgt der trinkwasser- und abwasserseitige Beitritt der Ortsteile Burg, Burghammer, Burgneudorf und Spreetal (ehemals „Grube Brigitta“) sowie abwasserseitig der Ortsteile Zerre und Spreewitz

Juli bis Dez. 2006

Erneuerung der Trinkwasserleitung in dem Ot Burghammer der Gmeinde Spreetal

Juli 2006 bis Juni 2007

Erneuerung der Trinkwasser- und Abwassernetzes in Bärwalde

2008 aktuell

Erneuerung der Trinkwasserzuleitungen für Skerbersdorf, Endausbau der Abwasserkanalisation in Krauschwitz und Beginn des Ausbaues des Kanalnetzes in Kringelsdorf